Ausbildungsplatz gesucht - mit Kind!

Kein Problem, sondern machbar

Du hast oder bekommst ein Kind und möchtest eine Ausbildung machen? Kein Problem, denn Ausbildung und Kind lassen sich durchaus miteinander vereinbaren.

Eine wichtige Info vorab: Es ist nie zu spät eine Ausbildung anzufangen. Eine gesetzlich vorgeschriebene Altersgrenze gibt es nicht. Auch wer schon etwas älter ist, kann sich in einem Betrieb um einen Ausbildungsplatz bewerben.

Wie findest du einen Betrieb

Schwierig ist es manchmal, einen passenden Betrieb zu finden, der in Teilzeit ausbildet. Es gibt aber Hilfe bei der Suche. Du kannst dich an die Jugendberufsagentur wenden.

Sehr gut helfen können auch die Kammern, die je nach Betrieb die Ausbildung zuständig sind:

Das Ausbildungsbüro bei der Handelskammer in Bremen und Bremerhaven findest du hier.

Informationen der Handwerkskammer in Bremen und Bremerhaven findest du hier.

Auch der öffentliche Dienst bildet in Teilzeit aus. Mehr dazu findest du hier.

Teilzeitausbildung

Junge Eltern haben die Möglichkeit, eine Berufsausbildung in Teilzeit zu absolvieren. Damit lassen sich Kind und Ausbildung meist am besten vereinbaren. Ganz egal, um welchen Beruf es geht, grundsätzlich ist Teilzeitausbildung immer möglich. 

Es gibt zwei Teilzeitvarianten, die beide die wöchentliche Ausbildungszeit im Betrieb reduzieren: 

Die Regelung einer Berufsausbildung in Teilzeit soll vor allem jungen Müttern und Vätern, aber auch pflegenden Auszubildenden, die Möglichkeit geben, einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu erlangen. Derzeit gibt es zwei Teilzeitvarianten, die von den (Bremer) Betrieben vorgesehen sind: 

  • Die wöchentliche Ausbildungszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 und maximal 30 Wochenstunden. Das ist sogar möglich, ohne dass sich die gesamte Ausbildungsdauer verlängert. (Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungszeit)
  • Die wöchentliche Ausbildungszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt weniger als 25 Wochenstunden. Dann verlängert sich die gesamte Ausbildungsdauer, längstens aber um ein Jahr. (Teilzeitausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit)

Für die Kinderbetreuung musst du wissen: In der Berufsschule gibt es keine Teilzeitregelung, der Unterricht findet also in vollem Umfang statt. Meist lassen sich aber mit der Schule und den Lehrkräften Absprachen treffen, wie sich die Unterrichtszeiten am besten mit den Kinderbetreuungszeiten vereinbaren lassen.

>>>Genauere Informationen zur Teilzeitausbildung findest Du hier.<<<

Ausbildungsvergütung

Die Vergütung für eine Teilzeitausbildung ist niedriger als bei Vollzeit. Du kannst deshalb Unterstützung bei unterschiedlichen Behörden beantragen. Mit Kind in der Ausbildung hast du zum Beispiel einen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe, die man von der Agentur für Arbeit bekommt. Lass dich dazu am besten beraten, gerne auch bei uns in der Arbeitnehmerkammer.

 

 

 

 

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