Schloss Schönebeck, Foto: WFB/Ingo Wagner

Thea Soti, Foto: Taya-Chernyshova

Die Stelzensippe (Kulturladen Huchting), Foto: Tristan Rusch

17.08.2019, 19.00 Uhr in Bremen-Nord – Schloss Schönebeck

Come, Sable Night / Komm, dunkle Nacht

Englische Renaissance-Madrigale, romantische Klaviermusik und aktueller Vokal-Jazz | Im Rahmen des GartenKultur-Musikfestivals

Vierstimmige Renaissancemusik und Klavierstücke von Chopin erklingen in der Dämmerung über dem Wassergraben von Schloss Schönebeck. Erdwesen erscheinen aus dem Dunkeln. Später am Abend  verwandelt eine wilde Mischung aus Hiphop und Jazz den Schlosspark in einen Nachtclub.

Mitwirkende:

  • Sable-Night-Ensemble: Manja Stephan / Sopran, Julie Comparini / Alt, Benjamin Kirchner / Tenor, Julian Redlin / Bass
  • Jens Schöwing / Piano
  • Electronic-Castle-Orchester: Thea Soti und Lo Ersare / Voice, Live Electronics, Sebastian Gille / Saxophone, Live Electronics, Leif Berger / Drums, Keyboard, Anthony Greminger / Drums, Drumpad
  • Die StelzenSippe (Kulturladen Huchting)

Einrichtung: Peter Schenk, Arbeitnehmerkammer Bremen

Schlossbesichtigung ab 19 Uhr / Konzertbeginn 20 Uhr

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Madrigale sind mehrstimmige Singgedichte beziehungsweise Vokalstücke, an diesem Abend vorgetragen von Manja Stephan, Julie Comparini, Benjamin Kirchner und Julian Redlin. Ursprünglich ist das Madrigal eine in Italien entstandene Gedichtform, die als Textgrundlage für eine Komposition diente. Mit dem Erscheinen einer Madrigalsammlung namens Musica Transalpina in England, begann dort um 1588 ein regelrechter Madrigalboom. So entsandt dort die reichhaltigste Madrigalkultur außerhalb Italiens. Das der Veranstaltung seinen Titel gebende "Come, sable night“ ist ein Madrigal von John Ward. Der englische Komponist ist ein Zeitgenosse von John Dowland. 

Aus der Renaissance in die Romantik führt der Pianist Jens Schöwing das Publikum. Chopin mochte die Abenddämmerung, die Nacht und ihre Geheimnisse. Er übertrug die Ausdrucksmöglichkeiten des menschlichen Kunstgesanges zwischen 1827 und 1846 auf das Klavier. Die vielschichtigen Nocturnes („Nachtstücke“) sind die pianistische Version des Belcanto der Oper, allerdings ohne Effekthascherei und falschem Pathos. Ähnlich wie Jazzmusiker improvisierte Chopin frei am Klavier.  Die Improvisationen wurden Grundlage seiner Kompositionen. Der Bremer Pianist und Keyboarder Jens Schöwing ist seit 30 Jahren als vielseitiger Komponist und Arrangeur in Sachen Jazz und Weltmusik unterwegs. In seinen Projekten setzt er sich immer wieder mit Klassischer Musik auseinander und interpretiert kreativ auf seine eigene Weise. Weitere Informationen unter: www.jensschoewing.de

Die Sängerin und Komponistin Thea Soti bringt ihre Lieblingsmusiker aus Köln und Kopenhagen zusammen. Die junge Besetzung repräsentiert die moderne kreative europäische Jazzszene, voller Kollisionen, explosiver Energien, improvisierter Landschaften, experimenteller Hip-Hop-Beats, Elektroniksounds und Songs.

Die in Subotica/Serbien geborene Sängerin, Komponistin und Klangkünstlerin Thea Soti begann nach ihrer Ausbildung zur klassischen Pianistin sich mit Jazz und populären Musikstilen zu beschäftigen. Sie studierte Jazz-Gesang und Komposition in Hannover, Luzern (CH) und Köln. Ihre Schwerpunkte liegen in der Erforschung der Möglichkeiten die menschliche Stimme als Instrument einzusetzen und im Zusammenfügen von komponierten Strukturen und freier Improvisation. Sie ist Gründungsmitglied des SUNG SOUND KomponistInnenkollektivs und Preisträgerin des internationalen Big-Band Kompositionswettbewerbes JazzComp Graz 2014. Weitere Informationen unter: theasoti.com

Eintritt frei.

Ort:

Gartenanlage Heimatmuseum Schloss Schönebeck
Im Dorfe 3-5
28757 Bremen

Bei Regenwetter findet die Veranstaltung im Schloss statt.

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