Wissenschaft in Bremerhaven:

Motor für Strukturwandel und Imagewechsel

Nach jahrzehntelangem Beschäftigungsrückgang ist Bremerhaven seit 2005 die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt gelungen. Besonders der Forschungssektor hat einen wichtigen Beitrag für den Strukturwandel geleistet. Aber hat sich hierdurch auch das Image und die Lebensqualität verbessert?

Im Bereich Forschung und Entwicklung, dem dynamischsten Wirtschaftsbereich der Seestadt, sind seit 2007 mehr als 600 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Das entspricht einem Zuwachs von über 90 Prozent. 

Auch die Hochschule wächst und wird immer attraktiver für Studierende, die nicht aus der Region kommen. Das liegt an ihrem guten Ruf ebenso wie an dem besonderen Studienangebot, das sich stark an der regionaler Wirtschaftsstruktur orientiert und somit maritim geprägt ist. 

Da die Einpendlerquote aber gerade unter den Studierenden und hoch qualifizierten Beschäftigten besonders hoch ist, profitiert die Stadt von der positiven Entwicklung des Wissenschaftsbereiches nicht im erhofften Umfang. 

Eine Befragung von Beschäftigten des Forschungssektors und Studierenden sollte Antworten liefern, wie Bremerhaven gerade für diese Zielgruppe als Wohn- und Lebensort attraktiver wird. Welche Ansprüche haben Hochqualifizierte an eine lebenswerte Stadt? Da die gleiche Befragung bereits 2007 durchgeführt wurde, gibt sie nicht nur Aufschluss darüber, wie die Lebensqualität in der Stadt insgesamt wahrgenommen wird. Sie zeigt darüber hinaus auf, wie sich die Attraktivität in den vergangenen Jahren entwickelt hat. 

Lebensqualität in Bremerhaven gestiegen

Grundsätzlich ist die Lebensqualität einer Stadt stark von den Perspektiven abhängig, die sie ihren Einwohnerinnen und Einwohnern bietet. Der Arbeitsmarkt ist damit ein zentraler Faktor. Die Befragung zeigt auf, dass sich die Lebensqualität in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat. Der Anteil derjenigen Befragten, die Bremerhaven als Lebensort attraktiv finden, ist seit 2007 von 33 auf 47 Prozent gestiegen.

Die Nähe zum Wasser, die kurzen Wege und die geringen Lebenshaltungskosten werden besonders geschätzt. Allerdings ist die Stadt für Männer und ältere Menschen attraktiver als für Frauen und jüngere Menschen. Jeder fünfte Befragte, der nicht in Bremerhaven lebt, ist bereit, für ein attraktives Wohnungsangebot in die Seestadt zu ziehen.

Um den erfolgreichen Prozess des Strukturwandels und Imagewechsels in Bremerhaven weiter fortzusetzen, spielt die Hochschule eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund sollten sowohl die Zahl der Studienplätze erhöht als auch die Beschäftigungschancen für die Absolventinnen und Absolventen verbessert werden. Immerhin ist fast jede/r zweite Studierende bereit, für ein gutes Jobangebot nach Bremerhaven zu ziehen. 

KontaktAKB003_Icon-Kontakt

Dr. Marion Salot
Referentin für für regionale Strukturpolitik

Am Wall 195
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Tel.: 0421/36301-984
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