Grafiken von Übungen für Stehberufler

Gut auf den Beinen

Tipps für Beschäftigte in Stehberufen

Text: Hanna Mollenhauer
Physiotherapeutische Beratung: Mona Strohrmann
llustrationen: Asja Beckmann
1. Mai 2022

Ob Verkäuferin im Einzelhandel, Koch im Restaurant, Pflegekraft im Altenheim, Arbeiter am Fließband oder Friseurin – knapp 54 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin häufig im Stehen. Das beansprucht den Rücken erheblich: Es strapaziert Muskeln, Gelenke und vor allem die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben. Es belastet den Kreislauf und die Blutgefäße und macht müde.

Nutzen Sie deshalb ganz bewusst jede Möglichkeit bei der Arbeit, um in Bewegung zu kommen. Wir stellen Ihnen auf dieser Seite Entlastungsübungen vor und geben weitere Tipps.

  • Lehnen Sie so oft wie möglich den Oberkörper an oder stützen Sie sich beim Vorbeugen zum Beispiel auf dem Ladentisch ab. Oder benutzen Sie eine Stehhilfe, um die Wirbelsäule und die Muskulatur kurzfristig zu entlasten.
  • Ändern Sie immer wieder Ihre Haltung.
  • Tragen Sie gute Schuhe (eventuell mit Fußbett) und wechseln Sie die Schuhe während des Arbeitstages.
  • Legen Sie in der Pause und im Feierabend die Füße hoch.
  • Radfahren und Spazierengehen schaffen Ausgleich. Für eine Grundstabilität ist Muskelaufbau wichtig

Venenpumpe: Gehen Sie immer wieder 30 bis 60 Sekunden im Zehenspitzengang.

Grafik von Übung von Köchin für aktives Stehen.

Aktives Stehen: Gewicht auf den Außenkanten der Füße, Knie locker, Bauch einziehen (Schambein nach oben), Brust heben.

Grafik von Übung Skispringer

Skispringen: Nehmen Sie die Arme schulterbreit neben die Ohren, beugen Sie die Knie und neigen den Oberkörper nach vorne. Dabei Schultern runter, Rücken gerade, Knie nicht über die Fußspitzen, Bauch einziehen, Schambein nach oben. 10 bis 15 Wiederholungen.