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Einkommen

im Land Bremen

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Im Land Bremen arbeitende Vollzeitbeschäftigte verdienten 2024 im Mittel 4.157 Euro brutto pro Monat. Damit lag Bremen über dem bundesweiten Mittel von 4.013 Euro sowie knapp über dem Mittel der westdeutschen Bundesländer (4.117 Euro). Der mittlere Verdienst (Median) teilt die Beschäftigten in zwei Hälften: Die eine Hälfte erhält mehr als den mittleren Verdienst, die andere erhält weniger.

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Zwar schnitt die Stadt Bremen 2024 bei den mittleren Bruttomonatsverdiensten mit 4.241 Euro überdurchschnittlich ab (deutschlandweit waren es 4.013 Euro), sie liegt jedoch gleichzeitig hinter vielen anderen Großstädten und damit im Mittelfeld. Der mittlere Verdienst (Median) teilt die Beschäftigten in zwei Hälften: Die eine Hälfte erhält mehr als den mittleren Verdienst, die andere erhält weniger.

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Im Vergleich mit ähnlich einwohnerstarken Städten schneidet Bremerhaven deutlich unterdurchschnittlich ab. Mit einem mittleren Bruttoverdienst von monatlich 3.725 Euro liegt die Seestadt unter dem Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer von 4.117 Euro und nur knapp über dem Durchschnitt der ostdeutschen Bundesländer von 3.539 Euro. Der mittlere Verdienst (Median) teilt die Beschäftigten in zwei Hälften: Die eine Hälfte erhält mehr als den mittleren Verdienst, die andere erhält weniger.

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Der mittlere monatliche Bruttoverdienst für sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte, die 2024 im Land Bremen arbeiteten, beträgt 4.157 Euro. Frauen erhalten 534 Euro weniger als Männer. Das Einkommen steigt mit dem Alter, dem Berufsabschluss und dem Anforderungsniveau des ausgeübten Berufs. Einen großen Unterschied gibt es bei der Staatsangehörigkeit: Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft verdienen pro Monat im Mittel 1.289 Euro brutto weniger als Beschäftigte mit deutscher Staatsangehörigkeit. Der mittlere Verdienst (Median) teilt die Beschäftigten in zwei Hälften: Die eine Hälfte erhält mehr als den mittleren Verdienst, die andere erhält weniger.

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Im Land Bremen gibt es große Unterschiede zwischen den Verdiensten in unterschiedlichen Branchen. Mit Blick auf die bremische Wirtschaftsstruktur ist es nicht überraschend, dass die Branchen, in denen große, international agierende Unternehmen mit einem hohen Bedarf an hochqualifizierten Beschäftigten wie Airbus, ArcelorMittal oder Mercedes-Benz vertreten sind, durch höhere Verdienste auffallen. Diese Unternehmen bieten vergleichsweise gut bezahlte und tarifgebundene Arbeitsplätze. So verdienen insbesondere Beschäftigte in der Metall-, Elektro- und Stahlindustrie und damit jene im verarbeitenden Gewerbe mitunter am besten. Das Schlusslicht im Branchenranking bildet das Gastgewerbe, dicht gefolgt von der Leiharbeit. Dort wird im Mittel nur etwas mehr als halb so viel verdient wie beispielsweise in der Finanz- und Versicherungsbranche. Der mittlere Verdienst (Median) teilt die Beschäftigten in zwei Hälften: Die eine Hälfte erhält mehr als den mittleren Verdienst, die andere erhält weniger.

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Bei näherer Betrachtung der Verdienststruktur wird schnell deutlich, dass es auch große Einkommensunterschiede zwischen verschiedenen Berufsgruppen gibt. So wird mit einem mittleren Monatsbrutto von 4.130 Euro im Gesundheitswesen zwar nah am mittleren Landeseinkommen verdient (siehe Branchenverdienst oben), allerdings werden hier Ärzt*innen – mittleres Monatsbrutto: 7.421 Euro – und Arzthelfer*innen zusammengefasst. Letztere verdienen nur 3.078 Euro brutto und liegen damit knapp über 1.000 Euro unterhalb des mittleren Branchenmonatsverdienstes, während Ärzt*innen beinahe das Doppelte dessen erhalten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Beschäftigten in Arztpraxen zu den unzufriedensten gehören, wenn es um ihre Gehälter geht. Die Beschäftigtenbefragung „Koordinaten der Arbeit im Land Bremen 2025“ der Arbeitnehmerkammer Bremen (siehe Verlinkung am rechten Seitenrand) zeigt, dass neben jenen auch Beschäftigte im Gastgewerbe besonders unzufrieden mit ihrer Bezahlung sind, vor allem aber Beschäftigte in Reinigungsberufen sowie in Leiharbeitsverhältnissen.

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Der Niedriglohnsektor wird definiert durch die Schwelle des „unteren Entgeltbereichs“, die bei zwei Dritteln des deutschlandweiten mittleren Bruttomonatsverdienstes liegt. Für die bundeseinheitliche Schwelle ergab sich im Jahr 2024 ein Wert von 2.676 Euro (also: alles darunter ist im Niedriglohnbereich). Seit 2010 entwickelt sich der Niedriglohnsektor im Wesentlichen rückläufig. Dennoch darf dieser nicht ignoriert werden, denn aktuell gilt: Ausgehend vom Monatseinkommen verdienen etwa 14 Prozent der im Land Bremen arbeitenden Vollzeitbeschäftigten einen Niedriglohn (das entspricht 30.396 Personen). Eine wichtige Rolle für diese positive Entwicklung spielte auch die zuletzt offensivere Tarifpolitik der Gewerkschaften, die zu vergleichsweise hohen Tarifabschlüssen führte und insbesondere in den unteren Entgeltgruppen für stärkere Lohnzuwächse sorgte. Auch der schrittweise angepasste Mindestlohn trägt zu einer Verbesserung bei. Aber auch hier darf sich nicht ausgeruht werden: Um einer armutsfesten Beschäftigung nachzugehen, müsste der Mindestlohn nach gängiger Definition heute schon bei rund 15 Euro liegen. Voraussichtlich wird der Mindestlohn mit den nächsten beiden Anhebungen diesen Schwellenwert nicht erreichen.

KontaktAKB003_Icon-Kontakt

Kevin Rösch
Referent für Finanz- und Wirtschaftspolitik

Am Wall 195
28195 Bremen

Tel.: 0421/36301-986
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