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In der schwierigen Wirtschaftslage steigt die Arbeitslosigkeit bundesweit an. Auch in der Stadt Bremen ist sie im dritten Jahr in Folge gestiegen. In Bremerhaven stagniert sie bei 14,5 Prozent und wird mit 15,2 Prozent nur noch von Gelsenkirchen übertroffen. Insgesamt setzt sich der langfristige Trend fort: die Arbeitslosigkeit liegt in Bremerhaven weiterhin auf höherem Niveau als in Bremen. Und das Land Bremen behält im Bundesländervergleich die höchste Arbeitslosenquote.
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Je länger eine Person arbeitslos ist, desto kleiner werden ihre Chancen, wieder einen Job zu bekommen. Ein wichtiges Ziel der Arbeitsmarktpolitik ist daher, Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Als langzeitarbeitslos gilt, wer über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten arbeitslos gemeldet ist. Im Land Bremen liegt der Anteil der langzeitarbeitslosen Personen bei 41,5 Prozent. Das entspricht knapp 18.000 der insgesamt fast 43.300 arbeitslos gemeldeten Menschen. Bundesweit liegt ihr Anteil bei nur 37 Prozent. Aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit droht in der Folge auch die Langzeitarbeitslosigkeit noch weiter anzusteigen. Im Land Bremen ist der Handlungsdruck der Arbeitsmarktpolitik, langzeitarbeitslose Menschen passgenau zu fördern, daher besonders groß.
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Eine abgeschlossene Berufsausbildung schützt vor Arbeitslosigkeit. Ein akademischer Abschluss schützt noch etwas besser vor Arbeitslosigkeit als eine berufliche Ausbildung. Entscheidend ist aber, überhaupt einen Abschluss gemacht zu haben. So haben Menschen ohne Berufsabschluss ein fast sechs mal höheres Risiko, arbeitslos zu sein, als Menschen mit anerkanntem Berufsabschluss. Fast ein Drittel der formal Unqualifizierten war im Jahr 2025 arbeitslos. Wie hoch das Risiko ausfällt, hängt auch von der regionalen Arbeitsmarktlage ab. In Bremerhaven ist sie für Menschen ohne Berufsabschluss ganz besonders ungünstig.
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Der Arbeitsmarkt im Land Bremen ist durch eine überdurchschnittlich hohe verfestigte Arbeitslosigkeit geprägt. Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung haben nicht nur das größte Risiko, arbeitslos zu werden, sondern auch längerfristig arbeitslos zu bleiben. Der Grund: Das Stellenangebot für Helfertätigkeiten ist zu gering. Wer erst einmal arbeitslos geworden ist, hat allerdings auch mit anerkanntem Berufsabschluss ein erhebliches Risiko langzeitarbeitslos zu bleiben. Aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage ist der Anteil langzeitarbeitsloser Menschen mit akademischem Abschluss zuletzt angestiegen. Mit einem akademischen Abschluss bleiben die Chancen schneller einen neuen Job zu finden aber immer noch deutlich besser.
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Im Land Bremen erhalten über 68.000 Menschen im Erwerbsalter Bürgergeld. Weniger als die Hälfte von ihnen ist arbeitslos gemeldet und könnte unmittelbar eine Arbeit aufnehmen. Auch die Gründe, warum erwerbsfähige Leistungsberechtigte keine Arbeit aufnehmen können, sind in Bremen und Bremerhaven annähernd gleich verteilt: Knapp ein Viertel nimmt entweder an einer Maßnahme der Arbeitsförderung teil oder ist noch in der Schule oder Ausbildung. Weil sie für Kinder oder Angehörige sorgen, können in Bremerhaven neun Prozent und in Bremen zehn Prozent keine Arbeit aufnehmen. Längere Krankheit ist ein weiterer häufiger Grund.
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Ihre Ansprechperson

Politikberatung
Dr. Alexandra Krause
Referentin für Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik



