Kinder und Beruf – weiterhin schwer zu vereinbaren
Politik, Familie
Frauen leisten mehr Sorgearbeit in den Familien, verdienen oft weniger und sind schlechter abgesichert. In Bremen zeigt sich die Benachteiligung von Müttern auf dem Arbeitsmarkt besonders deutlich. Auch weil Betreuungslücken in Bremer Kitas am größten sind.
Quelle: KammerKompakt „Kinder und Beruf – weiterhin schwer zu vereinbaren“
Frauen leisten jährlich 72 Milliarden Stunden unbezahlte Care-Arbeit, ein Großteil ihrer Arbeit wird also nicht entlohnt. Und wenn sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen, verdienen sie im Durchschnitt noch immer 16 Prozent weniger als Männer. Das muss sich ändern. Deswegen rufen am 9. März 2026 zahlreiche Organisationen zum Frauenstreik auf.
Wenn familienfreundliche Unternehmen neben den Müttern auch Väter im Blick haben, gehen Letztere häufiger in Elternzeit. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Führungskräfte.