Bremen

Wenn Arbeit und Sorgearbeit zusammenkommen– was Interessenvertretungen für Vereinbarkeit tun können

Vereinbarkeit ist für Eltern und Pflegende eine zentrale Voraussetzung für Erwerbsarbeit – und zugleich ein wichtiger Erfolgsfaktor für Betriebe bei der Fachkräftesicherung. Sie entscheidet darüber, ob und in welchem Umfang Beschäftigte überhaupt arbeiten können. 

Fehlende Vereinbarkeitsangebote führen häufig dazu, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit reduzieren müssen oder sogar den Betrieb verlassen. Gute Vereinbarkeitsbedingungen hingegen ermöglichen es, Beruf, Kinderbetreuung und Pflege miteinander zu verbinden, ohne sich zwischen ihnen entscheiden zu müssen.

In unserer Veranstaltung beleuchten wir die Bedeutung der Vereinbarkeit für Beschäftigte und die Rolle von Betriebs- und Personalräten und der Politik. Wir stellen aktuelle Zahlen aus Bremen vor und zeigen Praxisbeispiele für gelungene betriebliche Lösungen. Diese verdeutlichen, welche Handlungsmöglichkeiten Interessenvertretungen beim Thema haben und wie sie gute Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit aktiv mitgestalten können.

Programm:
10:00 Uhr    Begrüßung
                 Michaela Gröne, Abteilungsleiterin Mitbestimmung und Technologieberatung

10:15 Uhr    „Vereinbarkeit gestalten: Welche betrieblichen und politischen 
                    Rahmenbedingungen Eltern und Pflegende brauchen“
                 Ricarda Scholz, Projektleiterin des DGB Projektes „Vereinbarkeit gestalten“

11:00 Uhr   „Vereinbarkeit durch Mitbestimmung stärken: 
                    Handlungsspielräume von Interessenvertretungen“
                 Anja Feist, stellvertretende Abteilungsleiterin der Mitbestimmung 
                 und Technologieberatung

11:30 Uhr      Pause

11:45 Uhr     „Vereinbarkeit in Bremen – Zahlen zu Berufstätigkeit und Sorgearbeit“
                  Thomas Schwarzer, Referent für kommunale Sozialpolitik
 

12:00 Uhr     Podiumsdiskussion „Wie Vereinbarkeit gute Arbeit möglich macht“
                  Mit den Referent:innen sowie Praxisbeispielen mit guten betrieblichen Lösungen

Ende 13.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.

Moderation: Anja Feist, Arbeitnehmerkammer Bremen 

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 13.4.26.

Die Veranstaltung eignet sich zur Freistellung nach § 37 Abs. 6 BetrVG, § 39 Abs. 5 BremPersVG und § 19 Abs. 3 MVG und ist kostenfrei. Ein Beschluss des Gremiums ist in der Regel erforderlich.
 

Veranstaltungsinfos

Arbeitnehmerkammer Bremen
Bürgerstraße 1
28195 Bremen

Mitbestimmung und Technologieberatung (MuT)

Anja Feist

Stellvertretende Abteilungsleitung

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

0421.3 63 01-942

Anmeldung zur Veranstaltung

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, bitte melden Sie sich vorab an, damit wir Ihnen einen Platz reservieren können.

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