
Zeit(un)gerechtigkeit prägt unseren Alltag auf vielfältige Weise: Zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit, zwischen den Geschlechtern, Generationen und unterschiedlichen Lebensrealitäten. Während Erwerbsarbeit gesellschaftlich oft im Mittelpunkt steht, bleibt Sorgearbeit vielfach unsichtbar – obwohl sie unverzichtbar ist. Zugleich werden aktuell wieder verlängerte Erwerbsarbeitszeiten diskutiert – mit denen eine weitere Verschärfung der Zeitungerechtigkeit einhergehen würde.
Auf dem Fachtag möchten wir gemeinsam über aktuelle Herausforderungen von Zeitpolitik diskutieren und der Frage nachgehen, wie gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen gestaltet werden können und welche Rolle dabei Politik, Verwaltung und Betriebe einnehmen können. Dabei beleuchten wir Themen wie Vereinbarkeit von Care- und Erwerbsarbeit, Arbeitszeitmodelle sowie die Bedeutung von Zeit für Demokratie und gesellschaftliches Engagement.
Programm
08:45 Ankommen und Kaffee
09:15 Begrüßung Wiebke Blanquett, Arbeitnehmerkammer Bremen und Stine Klapper, Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Nord
09:40 Keynote
"Zeitwohlstand für alle. Warum eine Arbeitszeitpolitik der Schlüssel für mehr Geschlechtergerechtigkeit ist“
Prof. Dr. Bettina Kohlrausch (wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung)
10:30 Workshops zu
- „Care und Work: Vereinbarkeit“ (Merle Mangels, DGB Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt und Miriam Bömer, DGB Bremen)
- „Von 8-Stunden-Tagen und 4-Tage-Woche: Arbeitszeit(en) und ihre Gestaltung“ (Prof. Dr. Beate Zimpelmann, Hochschule Bremen und Dr. Aenne Dunker, Arbeitnehmerkammer Bremen
- „Demokratie braucht Zeit“ (Hanna Völkle, EAF Berlin)
12:00 Mittagspause mit Imbiss
13:00 Workshops zu
- „Care und Work: Vereinbarkeit“ (Merle Mangels, DGB Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt und Miriam Bömer, DGB Bremen)
- „Von 8-Stunden-Tagen und 4-Tage-Woche: Arbeitszeit(en) und ihre Gestaltung“ (Prof. Dr. Beate Zimpelmann, Hochschule Bremen und Dr. Aenne Dunker, Arbeitnehmerkammer Bremen)
- „Demokratie braucht Zeit“ (Hanna Völkle, EAF Berlin)
14:30 Wrap up
Moderation: Mareice Kaiser, Journalistin und Autorin
Am Abend liest Mareice Kaiser unter dem Titel „Neue Maloche – Wer hat da noch Zeit?“ aus ihrer Kolumne „Neue Maloche“ und ihrem Buch „Das Unwohlsein der modernen Mutter“.
Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.
Foto: Goldland Media für FES
Eine Anmeldung ist notwendig (siehe unten).
Veranstaltungsinfos

Politikberatung
Dr. Aenne Dunker
Referentin für Gleichstellung und Diversität
Anmeldung zur Veranstaltung
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