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02.12.2024

Sicherung und Ausbau der Kinderbetreuung muss in Lehe Priorität haben

In Bremerhaven wird derzeit intensiv über den geplanten Neubau einer Kindertagesstätte in der Weichselstraße diskutiert. Der Neubau ist notwendig, weil die Kita in der Bütteler Straße schließen muss. Hierdurch verlieren 76 Kinder ihren Betreuungsplatz. „Gerade in benachteiligten Stadtteilen und für Familien in schwierigen Lebenssituationen, ist es ausgesprochen wichtig, dass sie wohnortnah eine gute Betreuungsstruktur vorfinden. Deshalb begrüßen wir es, dass mit dem Standort an der Weichselstraße ein Ort gefunden wurde, an dem zügig eine neue Kita entstehen kann“, sagt Peer Rosenthal, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer Bremen.

In Lehe ist der Nachholbedarf an Kita-Plätzen besonders groß. Die Betreuungsquote liegt hier für Kinder über drei Jahren nur bei 84 Prozent und damit deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt in Bremerhaven von 95,5 Prozent. „Um möglichst gute Voraussetzungen für den Start ins Schulleben zu haben, ist der Besuch einer Kita zwingend notwendig“, sagt Tomke Claußen, Geschäftsstellenleiterin der Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven. Dass gerade in einem Stadtteil wie Lehe viele Kinder diese Möglichkeit bislang nicht haben, ist ausgesprochen problematisch. Deshalb begrüßt die Kammer ausdrücklich, dass der Standort an der Weichselstraße sogar größer werden und künftig 60 zusätzliche Kita-Plätze bieten soll.

Trotz der vielfach geäußerten Kritik an dem Neubau, für den eine bewaldete Grünfläche teilweise gerodet werden muss, hält die Arbeitnehmerkammer die Planungen für sinnvoll. Gerade in Stadtteilen, in denen viele Familien mit besonderen Herausforderungen leben, ist eine wohnortnahe und fußläufig erreichbare Kita fundamental wichtig. Dass der geplante Standort nur 50 Meter von der bisherigen Kita entfernt ist, hält die Kammer für einen großen Vorteil. Auch Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher haben sich für den Bau der Kita an diesem neuen Standort ausgesprochen. „Wir gehen davon aus, dass Alternativ-Standorte sorgfältig geprüft wurden und Kompensationsmaßnahmen vorgenommen werden, um den Verlust des Baumbestands auszugleichen. Zudem ist darauf zu achten, dass der Eingriff in die Natur so gering wie möglich gehalten wird“, sagt Claußen.

Die Arbeitnehmerkammer Bremen spricht sich seit langem dafür aus, dass dem Ausbau einer qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Kinderbetreuung politisch höchste Priorität eingeräumt wird. „Die Politik in Bremerhaven ist gefordert die Betreuungslücke zu schließen – und zwar sowohl durch den Neubau von Kitas, aber auch durch die Ausbildung von Fachkräften“, fordert Rosenthal.

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