Erwerbslosigkeit in Bremen

Die Arbeitslosigkeit im Land Bremen steigt, trotz Fachkräftemangel in einigen Branchen. Worum es geht und was wir fordern, lesen Sie hier.

Mehrere Entwicklungen setzen den Arbeitsmarkt im Land Bremen unter Druck: die anhaltende Konjunkturkrise, die digitale und ökologische Transformation der Wirtschaft, wachsende globale wirtschaftliche Unsicherheiten. In einigen Berufsfeldern suchen Unternehmen zwar immer noch händeringend Personal. Das gilt nach wie vor für technische Berufe, Informatik, das Gesundheits- und Pflegewesen sowie das Handwerk. Für einen Arbeitsmarkt, der ohnehin schon von hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichnet ist, stellt der Anstieg der Arbeitslosigkeit dennoch eine besondere Herausforderung dar.

Unsere Forderungen

  • Beschäftigte ohne Berufsabschluss auf dem Weg zur Fachkraft konsequent über alle Förderwege unterstützen – denn der Berufsabschluss schützt Beschäftigte am besten vor Langzeitarbeitslosigkeit.
  • Zugangshürden zum Arbeitsmarkt für zugewanderte Menschen schneller abbauen – ein wichtiger Erfolgsfaktor sind berufsbegleitende Sprachkurse, die Kinderbetreuungsangebote einschließen.
  • Gut begleitete Übergänge in ungeförderte Beschäftigung und ein Sozialer Arbeitsmarkt, um langzeitarbeitslosen Menschen echte Teilhabeperspektiven zu bieten – dafür brauchen wir mehr Plätze, Praktika, Weiterbildungen und Arbeitgeber, die langzeitarbeitslosen Menschen eine realistische Chance geben wollen.

Entwicklung von Arbeitslosigkeit

Private und öffentlich geförderte Arbeitgeber im Land Bremen haben zwischen 2015 und 2025 37.000 sozialversicherte Jobs neu geschaffen. Die sozialversicherte Beschäftigung konnte so um 11,9 Prozent wachsen. Damit lag Bremen knapp unter dem Bundestrend: Bundesweit nahm die sozialversicherte Beschäftigung um 13,4 Prozent zu. Anders als im Bund konnte das Beschäftigungswachstum hier allerdings nicht genutzt werden, um die Arbeitslosigkeit zu verringern. Stattdessen steigt sie seit einigen Jahren wieder an: in der Stadt Bremen seit 2022 von 9,6 auf 11,0 Prozent, in der Stadt Bremerhaven seit 2022 von 13,0 auf 14,5 Prozent, wo sie seit 2024 stagniert.

Wenn wir hier von Arbeitslosigkeit und arbeitslosen Menschen sprechen, dann geht es im Sinne der Arbeitsmarktstatistik um den fehlenden Zugang von Menschen zu Erwerbsarbeit. Viele Menschen leisten unabhängig davon viel Arbeit – unbezahlte Sorgearbeit oder auch ehrenamtliche Arbeit.

Langzeitarbeitslosigkeit in Bremen und Nordrhein-Westfalen am höchsten

Als langzeitarbeitslos gilt in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, wer seit zwölf Monaten oder länger arbeitslos gemeldet ist. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren in Bremen gut 14.100 und in Bremerhaven 3.800 Menschen seit mindestens einem Jahr arbeitslos. Arbeitslose Menschen mit Arbeitsort Bremerhaven und Arbeitsort Bremen hatten 2025 ein vergleichbares Risiko, ein Jahr oder länger arbeitslos zu bleiben: Der Anteil langzeitarbeitsloser an allen arbeitslos gemeldeten Personen lag in Bremen bei 41,4 Prozent und in Bremerhaven bei 41,8 Prozent. 2025 war die Langzeitarbeitslosigkeit nur in Nordrhein-Westfalen so hoch wie in Bremen. Das Land Bremen erreichte einen Anteil von 41,5 Prozent, Nordrhein-Westfalen 41,0 Prozent. Der Bundesdurchschnitt lag bei 35,1 Prozent.

Zu viele Menschen ohne Berufsabschluss, zu wenige Jobs im Helferbereich

Von den 43.293 Menschen, die im Land Bremen im Jahr 2025 durchschnittlich arbeitslos waren, hatten 28.870 keinen Berufsabschluss. Das sind 66,7 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit lag dieser Anteil im Juni 2025 bei 55,8 Prozent. Auf keinem der höheren Anforderungsniveaus sind Angebot und Nachfrage so stark auseinandergefallen wie auf dem Helfer*innen-Niveau. Die fehlende Passung der beruflichen Qualifikationen kommt noch dazu.

Ungleiche Risiken ausländischer Beschäftigter

Kürzungen im sogenannten Gesamtprogramm Sprache vom Bund haben Arbeitsuchende mit ausländischem Pass in Bremen und Bremerhaven empfindlich getroffen. Der dringend erforderliche Ausbau eines berufsbegleitenden Kursangebots bremst den Jobturbo der Jobcenter empfindlich aus. Für viele Menschen, die bereits im Helfer*innen-Bereich des Niedriglohnsektors arbeiten, wird eine berufliche Qualifizierung dadurch faktisch unerreichbar. Insbesondere geflüchtete Frauen brauchen dringend bessere Unterstützung. Auch auf Landesebene sind wichtige Angebote dem Sparkurs zum Opfer gefallen. Die aktuelle Situation ist also dramatisch, droht sich weiter zu verschlechtern und ist Anlass, einen genaueren Blick auf die Folgen von Arbeitslosigkeit für Arbeitsuchende mit ausländischem Pass zu werfen.

Zwischen 2015 und 2025 hat sich die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit ausländischem Pass im Land Bremen nach Daten der Bundesagentur für Arbeit fast verdoppelt: von rund 10.600 auf rund 19.500 im Jahresdurchschnitt. Der prozentuale Anteil an allen arbeitslosen Menschen ist in dem Zeitraum mit etwa einem Viertel relativ konstant geblieben. Zugleich wird das Beschäftigungswachstum aufgrund des demografischen Wandels bundesweit inzwischen ausschließlich von Menschen mit ausländischem Pass geschultert.

Über die besonderen Arbeitsmarktrisiken nicht-deutscher Beschäftigter haben wir mit Arbeitsmarktforscher Dr. Sekou Keita gesprochen, Forscher im Bereich Migration und Integration am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg:

Teilhabe bei Langzeitarbeitslosigkeit

Im Jahr 2025 spitzte sich eine politische Diskussion extrem zu: Unter welchen Bedingungen verdienen langzeitarbeitslose Menschen, die Bürgergeld beziehen, diese Unterstützung durch die Gesellschaft überhaupt? Häufig stand sogar der Vorwurf im Raum, ein erheblicher Teil der langzeitarbeitslosen Menschen würde es bewusst verweigern, wieder eine Arbeit aufzunehmen.

Je länger Menschen arbeitslos sind, desto schwieriger wird es für sie, wieder eine existenzsichernde sozialversicherte Arbeit aufzunehmen. Das gilt auch dann, wenn sie bereits mehrere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen erfolgreich absolviert haben. Gerade bei hoher regionaler Arbeitslosigkeit wie in Bremen haben Unternehmen vor allem für offene Stellen, die keinen formalen Berufsabschluss erfordern, genügend Bewerbungen – und wählen andere Menschen als langzeitarbeitslose Bewerber*innen aus. Etwa zwei Drittel der langzeitarbeitslosen Menschen fehlt auch der Berufsabschluss. Dazu gibt es sehr unterschiedliche persönliche Lebenssituationen und Biografien, die es Menschen schwer machen, ohne Förderung im Arbeitsleben mitzuhalten. Gesundheitliche Einschränkungen, seien sie körperlich oder psychisch, spielen häufig eine wichtige Rolle.

Der Vorwurf der Totalverweigerung spricht Menschen, die langzeitarbeitslos sind, außerdem ab, dass sie sich überhaupt noch um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bemühen würden. Die soziologische und sozialpsychologische Forschung zeigt, dass in der Regel genau das Gegenteil der Fall ist.

Wir haben mit Prof. Dr. Kai Marquardsen über die Lebenslage langzeitarbeitsloser Menschen gesprochen. Er ist Professor für Armut und soziale Ungleichheit an der Fachhochschule Kiel und hat dazu geforscht, wie Menschen mit Langzeitarbeitslosigkeit leben:
 

Beschäftigungsförderung

Dass die Rückkehr in ungeförderte Beschäftigung für arbeitslose Menschen mit der Zeit immer schwieriger wird, erklärt die Forschung aus dem Zusammenwirken vieler Faktoren. Dazu gehören insbesondere die Belastungen und Folgen dauerhafter Armut. Aber auch fehlende oder am Arbeitsmarkt nicht (mehr) verwertbare Qualifikationen sowie die fehlende Bereitschaft von Unternehmen, langzeitarbeitslosen Menschen Chancen zu geben, gehören dazu, wie auch der Armutsforscher Kai Marquardsen festgestellt hat

Es gibt besondere Instrumente zur Förderung langzeitarbeitsloser Menschen. Um die eigene Lebenssituation und Beschäftigungsfähigkeit zu stabilisieren, können Arbeitsuchende zunächst Arbeitsgelegenheiten nutzen (§ 16d SGB II). Im Anschluss daran haben sich zwei Instrumente bewährt, die langzeitarbeitslose Menschen gezielt fördern: Das Instrument zur „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ (§ 16e SGB II) wurde 2019 angepasst und das Instrument zur „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SGB II) 2019 neu eingeführt. Beide Instrumente sind mit eindeutigem Ergebnis wissenschaftlich evaluiert worden. Als Angebot der Arbeitsförderung für langzeitarbeitslose Menschen beziehungsweise Menschen im Langzeitleistungsbezug sind sie unverzichtbar. Mit ihrem Blick auf das große Ganze der Arbeitsmarktzusammenhänge nennen die Wissenschaftler*innen die „Verfestigung von Arbeitslosigkeit“ als Grund.

Die Lage spitzt sich dramatisch zu

Das Angebot der Arbeitsförderung hat sich für Menschen, die schon länger arbeitslos sind, dennoch wieder deutlich verschlechtert. 2025 waren im Land Bremen fast 18.000 Menschen langzeitarbeitslos, davon über 10.000 Menschen zwei Jahre oder länger. Hinzu kommen Kund*innen des Jobcenters, die nicht in die Arbeitslosigkeitsstatistik eingegangen sind, weil sie zeitweise nicht arbeiten konnten, etwa wegen Krankheit. Unter ihnen sind auch viele auf spezifische Angebote der Arbeitsförderung angewiesen, um wieder eine Beschäftigung aufnehmen zu können.

Wir fordern: Angebote weiterentwickeln

Die Teilnehmenden an den Angeboten der öffentlich geförderten Beschäftigung setzen sich selbst intensiv mit ihrer individuellen Lebenssituation und ihren individuellen Wettbewerbsnachteilen auf dem Arbeitsmarkt auseinander. Über die Beschäftigungsförderung können sie oft klare Einschätzungen entwickeln, in welchen Tätigkeitsbereichen, unter welchen Rahmenbedingungen und in welchem Arbeitsumfeld sie auch mit einer dauerhaft eingeschränkten Belastbarkeit ihrer Arbeitskraft sehr wohl arbeiten können.

In unseren Gesprächen mit langzeitarbeitslosen Menschen wurden uns immer wieder folgende Handlungsbedarfe genannt.

Arbeitsgelegenheiten und anschließende 16e- oder 16i-Maßnahmen bleiben unverzichtbar

In der arbeitsmarktpolitischen Diskussion wurde die Wirksamkeit der öffentlich geförderten Beschäftigung zuletzt immer wieder in Frage gestellt. Als scheinbarer Beleg dienen die niedrigen Vermittlungsquoten aus der geförderten Beschäftigung zu privaten oder öffentlichen Arbeitgebern. Kritiker*innen argumentieren, dass viele öffentlich geförderte Tätigkeiten zu wenig mit einem typischen Arbeitsverhältnis zu tun hätten und die Arbeitsmarktchancen der Teilnehmenden daher kaum verbessern würden. Häufig wird auch der geschützte Raum kritisiert, in dem eine solche Fördermaßnahme stattfindet: dadurch hätten Teilnehmende geringe Anreize, die Maßnahme schnell wieder zu verlassen. In der Tat verbleiben viele Teilnehmende über einige Jahre im System der öffentlich geförderten Beschäftigung – aus Sicht der Kritiker*innen einfach zu lange.

Im Gegensatz dazu stehen allerdings die Erfahrungen der Teilnehmenden. Sie verdeutlichen, welchen Beitrag die die geförderte Beschäftigung für ihre Arbeitsmarktintegration hatte und warum dieser Weg mehr oder weniger lange dauern kann:

  • Die öffentlich geförderte Beschäftigung eröffnet den Teilnehmenden über eine Kette von Fördermaßnahmen einen geschützten Raum, um die eigene Belastbarkeit erfahren und schrittweise steigern zu können. Wichtig ist aber auch die Erfahrung, zu lernen, was ihnen nicht liegt, und die Möglichkeit zu haben, andere Tätigkeiten auszuprobieren, die ihnen eher liegen könnten. Wie der Weg in ungeförderte Beschäftigung verläuft, hängt von der individuellen Lebenssituation ab. Bei einer Suchterkrankung etwa oder auch nach einer schweren Krisenerfahrung in der Familie sind Phasen normal, in denen sich die Teilnehmenden auf andere Lebensbereiche als ihren Weg zurück in ein stabiles Arbeitsverhältnis konzentrieren müssen.
  • Gerade jüngere Gesprächspartner*innen konnten über die niedrigschwelligen Angebote der öffentlich geförderten Beschäftigung eine Vorstellung ihrer Wunschtätigkeit entwickeln.
  • Berufserfahrene Gesprächspartner*innen hatten zum Teil bereits klare Vorstellungen, in welchem Tätigkeitsbereich jenseits ihrer geförderten Beschäftigung sie wieder arbeiten wollen. Sie haben die Angebote der öffentlich geförderten Beschäftigung gebraucht, um sich wieder zu finden. Die Zeit der geförderten Beschäftigung ermöglicht ihnen, Strategien zu entwickeln, wie sie in Zukunft besser mit dem Druck der Arbeitswelt oder anderer Lebensbereiche umgehen können.
  • Die Teilnehmenden nutzen die Gestaltungsflexibilität und Mitbestimmungsmöglichkeiten der geförderten Beschäftigung, um schrittweise herauszufinden, wie ein Job gestaltet sein müsste, damit er passt. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen wissen manche, dass sie ausreichend Pause zwischen den Arbeitseinsätzen brauchen. Andere konnten sich Klarheit darüber verschaffen, in welchem Arbeitsumfeld sie mit ihrer psychischen Erkrankung besser zurechtkommen. Wieder andere wissen, dass sie sich den Träger ihrer Maßnahmen für einen gleitenden Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt als Anlaufstelle wünschen würden, um sich im neuen Arbeitsumfeld behaupten und zum Beispiel über Konfliktsituationen im neuen Job beraten zu können – mit Ansprechpersonen, denen sie vertrauen, die ihre individuelle Situation kennen, sie aber auch als Mitarbeitende schon länger erlebt haben.
Übergänge besser unterstützen

Unsere Gesprächspartner*innen wissen den geschützten Rahmen der geförderten Beschäftigung sehr zu schätzen. Sie nutzen ihn, um schrittweise wieder auf mehr Arbeitsstunden aufzustocken und eine Erwerbsperspektive für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu entwickeln. Weil die Phase des Übergangs und Einstiegs in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis wieder neue Herausforderungen beinhaltet, haben sie uns konkret gesagt, wie diese Übergänge noch besser unterstützt werden können:

  • Mehr Möglichkeiten, Praktika bei potenziellen Arbeitgebern zu absolvieren.
  • Mehr Möglichkeiten, sich weiterzubilden, damit sie ihre erworbenen Kompetenzen auch formal nachweisen können.
  • Eine bessere Vermittlung geeigneter Arbeitgeber durch das Jobcenter, zum Beispiel von Arbeitgebern, die Erfahrung mit psychischen Erkrankungen haben und dafür offen sind.
  • Grundsätzlich mehr Verständnis in der Wirtschaft für langzeitarbeitslose Menschen mit ihren unterschiedlichen Schicksalen. Die Erfahrung, auf keine Bewerbung eine Antwort zu erhalten, ist letztlich für jede*n auf Dauer nur sehr schwer zu ertragen.

Wo bleibt die Solidarität?

Gesellschaftlicher Ausschluss hat ebenso viele Facetten wie gesellschaftliche Teilhabe. Dazu gehören etwa Armut, grenzüberschreitendes, diskriminierendes Verhalten in der Arbeitswelt und anderen Lebensbereichen, Einsamkeit. Sie hinterlassen Spuren, die Menschen häufig ein Leben lang begleiten. Viele Teilnehmende, mit denen wir uns unterhalten haben, sagen deshalb auch, dass für sie persönlich die Beschäftigungsförderung unentbehrlich war, um die Teilhabe an der Arbeitswelt nach und nach überhaupt wieder als realistisches Ziel ins Auge zu fassen.

Die Sorge um die Kürzung des Bürgergeldes und stärkere Sanktionierungen durchzog viele unserer Gespräche. Vom Jobcenter unabhängig zu sein, ist für viele unserer Gesprächspartner*innen eines der stärksten Motive, wieder eine ungeförderte Beschäftigung aufzunehmen. Ihnen ist bewusst, dass sie zum Teil noch eine Weile brauchen, bis sie selbst so weit sind. Sie wissen auch, dass sie dann noch einen Arbeitgeber finden müssen, der ihnen eine Chance gibt. Deshalb schürt die öffentliche Diskussion ihre Existenzängste, ohne dass sie etwas dagegen tun könnten. Sie haben Angst, dass das, was ihre tägliche Realität ist, im politischen Diskurs gar nicht mehr durchdringt: wie schwierig es völlig unabhängig von der eigenen Motivation ist, nach langer Arbeitslosigkeit wieder eine ungeförderte Beschäftigung zu finden. Und dass es ein objektives Problem ist, eine Beschäftigung zu finden, die vor allem auch zur eigenen gesundheitlichen Verfassung passt.

Diese Gespräche bekräftigen unser Plädoyer: Die Politik muss sich in einem Dialog mit Fördermittelgebern und Förderpraxis um die fachliche Weiterentwicklung der Förderung langzeitarbeitsloser Menschen zu bemühen. Aktuell dominieren Hinweise auf beschränkte Zuständigkeiten und Budgets die Entscheidungsfindung über die Zukunft der Förderung. Ein breiter Dialogprozess könnte sicherstellen, dass die Bedarfe der Zielgruppe in diesem Prozess wieder mehr Gewicht bekommen.

Ihr Kontakt

Politikberatung

Dr. Alexandra Krause

Referentin für Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik

Tel.: 0421/36301-972