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Wirtschaft

im Land Bremen

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Bremens Wirtschaft ist gut aus der Corona-Krise gekommen und hat 2022 Energie- und Inflationskrise getrotzt - zumindest wenn man den vorläufigen Zahlen glaubt, die das Land Bremen als Spitzenreiter im Bundesländer-Ranking ausweisen. 5,1 Prozent Wachstum in 2022, sogar 6,1 Prozent - jeweils preisbereinigt, also unter Berücksichtigung der Inflation - in 2021 und damit Rang 2 hinter Rheinland-Pfalz, das 2021 durch Biontech stark wuchs und deshalb 2022 hinten liegt. Nur: Erfahrungsgemäß werden die Zahlen der letzten Jahr später noch korrigiert, vor allem die für Bremen, das kleinste Bundesland. So relativierten sich leider schon in der Vergangenheit manch verfrühte Erfolgsmeldungen nach der Revision.

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In der langfristigen Betrachtung zeigt sich, dass Bremen Nachholbedarf in Sachen Wertschöpfung hat: Seit 1991 hat sich der Wert der hier produzierten Waren und Dienstleistungen verdoppelt (ohne Inflationseffekte rauszurechnen). Dem bremischen Plus von 105 Prozent stehen ein hamburgisches von 136 und ein berlinerisches von 163 Prozent gegenüber. Deutschland insgesamt hat ein starkes Wachstum hinter sich, auch wegen des Aufholprozesses in Ost-Deutschland. Doch auch der Westen Deutschlands hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten wirtschaftlich dynamischer entwickelt als das Land Bremen. Nur Saarlands Wertschöpfung legte weniger zu. Vor 2021 war das Wirtschaftswachstum letztmalig 2012 in Bremen höher ausgefallen als im Bundesdurchschnitt.

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Im vergangenen Jahr gab es im Land Bremen 11 Prozent mehr Erwerbstätige als 1991. Im selben Zeitraum ist die Zahl in Hamburg um 29, in Berlin um 27 Prozent gestiegen. In den westdeutschen Bundesländern wuchs die Erwerbstätigenzahl um 23 Prozent. Hätte die Entwicklung im Land Bremen seit 1991 ähnlich dynamisch ausgesehen gäbe es heute fast 50.000 Beschäftigte, Selbständige und Beamte mehr in Bremen und Bremerhaven - ein Plus von 23 Prozent seit 1991 hieße rund 490.000 statt 441.000 Menschen in Erwerbstätigkeit. Parallel zur unterdurchschnittlichen Entwicklung des BIP schwächelt in der langfristigen Betrachtung auch der Arbeitsmarkt.

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Die Bremer Erwerbstätigen sind überdurchschnittlich produktiv - allerdings nur leicht. Im westdeutschen Durchschnitt liegt die Produktivität bei fast 65 Euro je Arbeitsstunde. Der bremische Wert von knapp 66 Euro wird nur von Baden-Württemberg (67 Euro), Hessen (67 Euro), Bayern (69 Euro) und Hamburg (79 Euro) übertroffen. Zuletzt ist die Produktivität der in Bremen arbeitenden Menschen außerdem stärker gestiegen als im Rest Deutschlands. In Städten ist die Arbeitsproduktivität höher als in ländlichen Gebieten.

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Die Industrie ist für Bremen von hoher Bedeutung: Über 21 Prozent der Wertschöpfung werden im verarbeitenden Gewerbe erzielt. Im Vergleich zu vielen anderen Großstädten - nicht nur Berlin und Hamburg - spielt die Industrie bei uns eine deutlich größere Rolle. Ihr Anteil ist auch höher als in Deutschland insgesamt, obwohl oft außerhalb der großen Städte produziert und der Industrieanteil abseits der Ballungszentren meist höher ist. Das heißt aber auch: Dienstleistungen, vor allem die "wissensintensiven", sind in Bremen und Bremerhaven weniger ausgeprägt. In diesen Branchen - von der Beratung über die IT bis zur Kultur und dem Gesundheitsbereich - arbeiten gut qualifizierte Menschen und viele großstädtische Arbeitsmärkte profitieren von den Beschäftigungsimpulsen, die von ihnen ausgehen.

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Die Ausfuhren aus Bremen und Bremerhaven erreichten 2022 einen Wert von über 55 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In den Ausfuhrzahlen bildet sich nicht nur bremische Wertschöpfung ab, da importierte Vorleistungsgüter nicht gegengerechnet werden. Reiner Hafenumschlag ohne Wertschöpfung vor Ort ist aber bei den Ausfuhren nicht erfasst. Die Relation von Ausfuhren zu Bruttoinlandsprodukt erreicht kein anderes Bundesland, was belegt, dass der Zwei-Städte-Staat in besonderer Weise auf einen funktionierenden und freien Welthandel angewiesen ist. Beschränkungen würden die hiesige Industrie hart treffen.

KontaktAKB003_Icon-Kontakt

Lennart Härtlein
Referent für Wirtschaftspolitik

Am Wall 195
28195 Bremen

Tel.: 0421/36301-946
Fax: 0421/36301-995

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