Tipps für den ersten Arbeitstag

Tipps für den ersten Arbeitstag

Ob beim Jobwechsel oder beim Ausbildungsbeginn – der erste Arbeitstag ist ein ganz besonderer. Wir haben die Vorsitzende des „Arbeitskreises Umgangsformen International“ und Business-Knigge-Trainerin Inge Wolff nach Tipps für einen erfolgreichen Arbeitsstart gefragt.

Text: Janet Binder - Foto: Kay Michalak

Tipp 1: Seien Sie pünktlich.

Klingt banal. Wer aber am ersten Tag zu spät kommt, hinterlässt gleich einen schlechten Eindruck. In Smartphone-Zeiten hat die Pünktlichkeit gelitten: Man kann ja eben anrufen und Bescheid sagen. Das sollte aber auf Notfälle beschränkt bleiben.

Tipp 2: Begrüßen Sie Vorgesetzte nicht mit ausgestreckter Hand.

Vor allem junge Menschen denken, sie verhalten sich höflich, wenn sie auf Vorgesetzte mit ausgestreckter Hand zugehen. Das Gegenteil ist der Fall. Vorgesetzten obliegt es, ob sie jemanden mit Handschlag begrüßen wollen. Es gibt Menschen, die keinen Händedruck mögen.

Tipp 3: Grüßen Sie auf dem Flur am besten alle, besonders Vorgesetzte.

Gerade Auszubildende, die im Vorübergehen Vorgesetzte oder andere Teammitglieder treffen, sollten zuerst grüßen – optimal mit einem Lächeln, Kopfnicken und einer Grußformel. Auch in solchen Momenten fahren Sie am besten damit, hierarchisch Höhergestellten keinen Handschlag aufzuzwingen.

Tipp 4: Duzen oder siezen?

Das kommt auf die Branche an. Es gibt Firmen, die das Du vorschreiben, da wird vom Azubi bis zur Chefin jeder geduzt. Das ist aber die Ausnahme. Grundsätzlich haben Vorgesetzte das Recht, das Du anzubieten; dasselbe gilt für Teammitglieder, die schon länger im Unternehmen sind.

Tipp 5: Stellen Sie sich vor.

Sollte es niemanden geben, der Sie durch die Abteilungen führt und vorstellt, gehen Sie am besten selbst auf die anderen zu und nennen Ihren Namen. Sonst wird es schnell krampfhaft. Am ersten Arbeitstag bietet es sich an, sich dabei auf die eigene Abteilung zu beschränken.

Tipp 6: Seien sie zurückhaltend.

Für junge Menschen ist es eher nicht ratsam, älteren Mitarbeitenden unaufgefordert etwas zu erklären, etwa wie sie in den Neuen Medien besser zurechtkommen. Viele könnten das nicht als Hilfe, sondern als Angriff empfinden. Ähnliches gilt auch für die Mittagspause: Drängen Sie sich Kollegen nicht für einen gemeinsamen Kantinenbesuch auf. Besser ist es abzuwarten, ob Sie gefragt werden.

Tipp 7: Arbeiten Sie bis zum Feierabend.

Es wäre unklug, gleich am ersten Tag zu fragen, ob Sie eher gehen können. Sollte es an dem Tag zum Beispiel einen unaufschiebbaren Arzttermin geben, dann klären Sie das vorher mit der oder dem Zuständigen.

Tipp 8: Feiern Sie Ihren Einstand erst nach Ablauf der Probezeit.

Vorher steht nicht fest, ob Sie bleiben. Bevor Sie Ihren Einstand feiern, sollten Sie herausfinden, wie die Gepflogenheiten in der Firma sind. Wenn es üblich ist, einen Kuchen auszugeben, könnte ein üppiges Büfett die anderen beschämen. Grundsätzlich sollte der Einstand nach Arbeitsschluss gefeiert werden.

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