Statistik für das Land Bremen

Arbeitslosigkeit

27.03.2019

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Arbeitslosigkeit im Vergleich

Obwohl die Arbeitslosigkeit auch im Land Bremen merklich gesunken ist, bleibt sie im Ländervergleich die höchste in ganz Deutschland. Aussagekräftiger als das Länderranking ist es, Bremen und Bremerhaven jeweils mit anderen Städten zu vergleichen.

Arbeitslosigkeit im Vergleich

Die Arbeitslosenquote in der Stadt Bremen sinkt zwar, liegt aber im Großstädtevergleich immer noch recht hoch. Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre reicht nicht aus, um sich den anderen Städten wesentlich anzunähern.

Arbeitslosigkeit im Vergleich

Die Arbeitslosenquote in Bremerhaven übertrifft die in der Stadt Bremen nochmals deutlich: Jede beziehungsweise jeder Achte war im Februar 2019 arbeitslos. Damit liegt die Seestadt auch gegenüber vergleichbarer Städte deutlich schlechter. Zwar sind auch in Bremerhaven die Arbeitslosenzahlen gesunken, strukturelle Probleme bleiben aber bestehen.

Arbeitslosigkeit im Vergleich

Im Land Bremen ist die Arbeitslosenquote in den vergangenen Jahren stetig gesunken – eine Tendenz, die  ebenso bei der bundesweiten Arbeitslosigkeit zu beobachten ist. Trotz der guten Entwicklung und einem Wert von unter 10 Prozent ist der Abstand zwischen den Arbeitslosenquoten nahezu gleich geblieben.

Angebot und Nachfrage

Die Arbeitslosigkeit im Land Bremen bleibt hoch. Rund 34.700 Bremerinnen und Bremer waren ohne Arbeit. Für sie waren circa 7.000 offene Stellen im Angebot. Die Arbeitslosen verteilen sich auf zwei Rechtskreise, das SGB III, für das die Agentur für Arbeit zuständig ist, und das SGB II, für das die beiden Jobcenter im Land Bremen zuständig sind. Im Land Bremen fallen sehr viele Arbeitslose in den Zuständigkeitsbereich der Jobcenter.

Angebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage passen auf dem Arbeitsmarkt im Land Bremen nicht gut zusammen. Die Grafik zeigt, dass bei der Agentur für Arbeit und Jobcenter sehr viel mehr Arbeitslose gemeldet sind als offene Arbeitsstellen. Deutlich wird auch: Gesucht werden vor allem Fachkräfte mit einem Berufsabschluss. Die meisten Arbeitslosen zählen aber zu den ungelernten Helferinnen und Helfern. 

Angebot und Nachfrage

Durch die gesetzliche Definition von Arbeitslosigkeit werden nicht alle Menschen statistisch gezählt, die ohne Arbeitsstelle sind. Im Konzept der Unterbeschäftigung werden dagegen auch solche Menschen einbezogen, die bei den Arbeitslosenzahlen nicht berücksichtigt werden – beispielsweise weil sie an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder als Krankgeschriebene oder Ältere ab 58 Jahren statistisch einen anderen Status erhalten. Im Land Bremen beträgt die Unterbeschäftigung rund 50.000 Menschen, also deutlich mehr als Arbeitslose. 

Angebot und Nachfrage

Die Arbeitslosenquote liegt im Land Bremen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Zuletzt betrug sie 10,2 Prozent. Das Arbeitslosenrisiko unterscheidet sich aber deutlich nach dem erreichten Qualifikationsniveau. Besonders hoch ist es für Menschen ohne Berufsausbildung, dagegen niedrig für Akademikerinnen und Akademiker.

Angebot und Nachfrage

In Bremerhaven ist die Arbeitslosenquote deutlich höher als in der Stadt Bremen. Das Missverhältnis zwischen Arbeitslosen und Stellenangebot ist hier besonders groß. Männer sind in beiden Kommunen etwas stärker betroffen als Frauen.

Langzeitarbeitslosigkeit und SGB-II-Leistungsbezug

Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an den Arbeitslosen beträgt im Land Bremen 44 Prozent. Mehr als jede beziehungsweise jeder vierte Langzeitarbeitslose ist länger als 48 Monate ohne Arbeit und hat in dieser Zeit auch nicht an einer Maßnahme teilgenommen. Knapp drei Viertel der Langzeitarbeitslosen haben keinen Berufsabschluss.

Langzeitarbeitslosigkeit und SGB-II-Leistungsbezug

Das soziale Sicherungssystem für Arbeitslose ist in zwei Rechtskreise aufgespalten, in die Arbeitslosenversicherung (SGB III) und das „Hartz-IV“-System (SGB II). Die Arbeitslosenversicherung spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Nur gut jeder fünfte Arbeitslose erhält Versicherungsleistungen. Die überwiegende Zahl der Hilfebedürftigen im Hartz-IV-System ist dagegen nicht arbeitslos. Manche sind in Maßnahmen und werden deshalb statistisch nicht zu den Arbeitslosen gezählt. Andere haben Arbeit, müssen aber aufstocken. Schließlich kommen viele gar nicht für eine Arbeitsstelle infrage, weil sie zum Beispiel zu Hause kleine Kinder oder einen Pflegefall versorgen müssen. 

Langzeitarbeitslosigkeit und SGB-II-Leistungsbezug

Das soziale Sicherungssystem für Arbeitslose ist in zwei Rechtskreise aufgespalten, in die Arbeitslosenversicherung (SGB III) und das „Hartz-IV“-System (SGB II). Die Arbeitslosenversicherung spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Nur gut jeder fünfte Arbeitslose erhält Versicherungsleistungen. Die überwiegende Zahl der Hilfebedürftigen im Hartz-IV-System ist dagegen nicht arbeitslos. Manche sind in Maßnahmen und werden deshalb statistisch nicht zu den Arbeitslosen gezählt. Andere haben Arbeit, müssen aber aufstocken. Schließlich kommen viele gar nicht für eine Arbeitsstelle infrage, weil sie zum Beispiel zu Hause kleine Kinder oder einen Pflegefall versorgen müssen. 

Langzeitarbeitslosigkeit und SGB-II-Leistungsbezug

Während die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) seit 10 Jahren annähernd gleich geblieben ist, ist sie im Hartz-IV-System (SGB II) gesunken. Allerdings steigt seit 2015 die Zahl der Hilfebedürftigen im SGB II an. Einer der Hintergründe ist die steigende Zahl geflüchteter Menschen, die nach ihrer Anerkennung im Asylverfahren als Arbeitsuchende Hartz-IV-Leistungen erhalten. 

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Referentin für Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik

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  • Endlich dazugehören und weiterkommen - sozialer Geleitschutz und Teilhabe für Langzeitarbeitslose

    Erschienen in: Bericht zur Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land Bremen 2017

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