Urlaubsplanung in der Pandemie

Was ist für die Sommerferien 2021 zu beachten?

Der Blick auf den Sommer weckt Sehnsucht nach Urlaub. Ob und inwieweit Reisen in den Sommerferien wieder möglich sein wird, kann derzeit niemand vorhersagen. Über Reisebeschränkungen und -verbote wird meist kurzfristig entschieden. Tipps für alle, die dennoch einen Urlaub in Pandemie-Zeiten planen.

Text: Verbraucherzentrale Bremen
Foto: Stephan Glauner (Unsplash)

Urlaub wie vor der Pandemie unrealistisch
Bei Urlaubsreisen, die ins Ausland führen, sollten Sie sich regelmäßig beim Auswärtigen Amt über Reisewarnungen und Sicherheitshinweise aufgrund von Covid-19 informieren. In einzelnen Urlaubsländern kann es zu verschärften Hygiene-Regeln und erhöhten Beschränkungen kommen. Wenn Sie dennoch Ihren Sommerurlaub planen wollen, sollten Angebote und Preise verglichen werden, um vorab zu prüfen, was am besten passt.

Bei Flex-Tarifen ist das Kleingedruckte entscheidend
Viele Reiseveranstalter haben nach der vergangenen Urlaubssaison auf Wünsche von Urlaubern reagiert und bieten nun sogenannte „Flex-Tarife“ an. Dabei handelt es sich um Angebote mit Geld-zurück-Garantie oder großzügigen Stornierungsbedingungen. Die Buchungen bei den Flex-Tarifen fallen durch Aufschläge teurer aus, im Gegenzug sollen dafür kurzfristige Stornierungen ohne weitere Gebühren möglich sein. Die genauen Konditionen sind von Veranstalter zu Veranstalter individuell. Einige Veranstalter behalten den Aufschlag, andere hingegen zahlen diesen wieder aus, falls die Option nicht zum Tragen kommt. Die jeweiligen Reisebedingungen, das sogenannte Kleingedruckte, sollten daher sorgfältig durchgelesen werden, damit jeder für sich unter Abwägung aller Vor- und Nachteile eine individuelle Entscheidung treffen kann.

Pauschalreisen bieten mehr Sicherheiten beim Rücktritt
Die gesetzlichen Regelungen zum Pauschalreiserecht gelten weiterhin. Kommt es nach der Buchung der Reise zu unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen, etwa zu einer Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, können Reisende kostenfrei vom Pauschalreisevertrag zurücktreten.
Bei Individualreisen reicht eine Reisewarnung grundsätzlich nicht aus. Es müsste beispielsweise ein Einreiseverbot des Urlaubslandes hinzukommen, um eine kostenlose Stornierung zu rechtfertigen.
Wenn das Hotel nicht öffnet oder nicht öffnen kann, sind Urlauberinnen und Urlauber berechtigt, die Reservierung zu stornieren und die geleistete Anzahlung zurückzufordern. 

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