Mehr Wohngeld für mehr Menschen

3. Januar 2023
Text: Dominik Santner

Ab Januar haben dreimal mehr Haushalte Anspruch auf Wohngeld. Berechtigte dürfen zudem zukünftig 35 Prozent mehr verdienen. Für Bremen heißt das: Ein Haushalt mit drei Personen darf – abhängig von verschiedenen Faktoren – ein Maximaleinkommen von bis zu 3.512 Euro (brutto) haben.

Das Wohngeld verdoppelt sich und beträgt pro Haushalt im Schnitt 370 Euro. Sowohl Mieterinnen und Mieter als auch im Eigentum Lebende sind antragsberechtigt. Gleiches gilt für Menschen in Pflegeheimen. Neu ist eine Heizkostenkomponente von 2 Euro pro Quadratmeter. Zudem werden höhere Mieten im energetisch sanierten Altbau oder im energieeffizienten Neubau durch eine Klimakomponente abgefedert.

Neue Erstantragsstelle am Bahnhof

Auf der Homepage der Wohngeldstelle der Stadt Bremen finden Sie alle wichtigen Informationen. Über die Website kann Wohngeld auch digital beantragt werden. Wer lieber einen persönlichen Termin in der neuen Erstantragsstelle am Willy-Brandt-Platz wünscht, kann diesen entweder online oder telefonisch vereinbaren (Kontakt s.u.). Wer bisher bereits Wohngeld bekommt und einen Folgeantrag stellen will, macht dies über die alte Wohngeldstelle (Contrescarpe 73).

In Bremerhaven finden Beratung und Beantragung für Erst- und Folgeanträge in der gewohnten Wohngeldstelle statt (Hinrich-Schmalfeldt-Straße 42). Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auf der Website der Bremerhavener Wohngeldstelle.

Für Fragen zum Thema Wohngeld kann auch die öffentliche Rechtsberatung der Arbeitnehmerkammer in Anspruch genommen werden. Die Beratung erfolgt ausschließlich persönlich. Für einen ersten Überblick lohnt zudem der Wohngeldrechner der Bundesregierung.

 

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Dominik Santner
Referent für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik