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Chance auf Verbesserung?


Neue Regeln für Leiharbeit und Werkverträge 

>>> Vortragsfolien Alexander Shahatit (pdf) 


Am 1.4.2017 tritt die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in Kraft. Damit soll der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen verhindert werden. Leiharbeitnehmer dürfen dann höchstens 18 Monate in einem Unternehmen eingesetzt werden. Nach spätestens neun Monaten steht ihnen derselbe Lohn zu wie den Stammbeschäftigten. Zudem dürfen sie nicht als Streikbrecher eingesetzt werden. Der Betriebsrat bekommt mehr Informationsrechte und Arbeitgeber müssen klarer abgrenzen, wann sie einen Werkvertrag abschließen wollen. Noch bestehen viele Unsicherheiten über Inhalt und Umsetzung des AÜG. Der Jurist Alexander Shahatit stellt die bekannten und weniger bekannten Inhalte des Gesetzes vor.

Alexander Shahatit ist seit 2001 Referent im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und hat die Änderung des Gesetzes miterarbeitet.

Die Veranstaltung wendet sich insbesondere an Interessenvertretungen, Personalverantwortliche,  Anwälte und Anwältinnen, Richter und Richterinnen.

Die Veranstaltung ist kostenlos und eignet sich zur Freistellung nach § 37 Abs. 6 BetrVG, § 39 Abs. 5 BremPersVG, § 19 Abs. 3 MVG oder entsprechenden anderen Vorschriften. Ein Beschluss des Gremiums ist i. d. R. erforderlich.

 

 



Donnerstag, 23. März 2017
16 - 18 Uhr

 

Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen
Bürgerstr. 1
28195 Bremen


Weitere Informationen: 

Anke Kozlowski, 0421 36301 963 
kozlowski@arbeitnehmerkammer.de 





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