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Regionales Übergangsmanagment


In Kooperation mit dem ESF-Projekt OPTI-QUA laden wir Sie zu Information und Diskussion ein.

Gertrud Kühnlein von der Sozialforschungsstelle/TU Dortmund wird über Modelle und Erfahrungen zum regionalen Übergangsmanagement berichten.
Anschließend werden Bremer Expertinnen und Experten sowie fachlich Interessierte zu Wort kommen.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.



Mittwoch, 13. April 2011
16 - 18:30

 

Kultursaal der Arbeitnehmerkammer
Bürgerstr. 1

28195 Bremen












Weitere Informationen:
 

Wenn die Aufnahme einer Ausbildung nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule nicht gelingt, soll das Übergangssystem die Anschlussperspektiven der betroffenen Jugendlichen durch individuelle Entwicklungsförderung verbessern. Dies gilt im Land Bremen derzeit für rund 30% eines Jahrgangs.

Statt als Sprungbrett erweisen sich die Maßnahmen zur Berufsausbildungsvorbereitung jedoch allzu oft als Warteschleife: Rund zwei Drittel der Jugendlichen mit Haupt- oder ohne Schulabschluss - die größte Gruppe im Übergangssystem - bleiben nach zweieinhalb Jahren ohne Ausbildungsplatz. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind dabei besonders benachteiligt.

Allen ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen die Aufnahme einer Berufsausbildung zu ermöglichen, ist ein wichtiges Teilziel der „Bremer Vereinbarungen 2008-2010". Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens, dass strukturelle Verbesserungen im Übergangssystem dringend erforderlich sind.

Qualifizierungsbausteine gelten als vielversprechender Ansatz, um Transparenz und Berufsorientierung der Maßnahmen zu erhöhen und damit die Anschlussfähigkeit zu verbessern. So soll auch eine bessere Verzahnung zwischen schulischen und außerschulischen Maßnahmen in der Berufsausbildungsvorbereitung erreicht werden.