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Für eine starke gesetzliche Rentenversicherung


In der ersten Veranstaltung der Reihe "Wie weiter mit der Rente?" steht die gesetzliche Rentenversicherung im Mittelpunkt.

Das Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) wird fortlaufend abgesenkt. Dies hat zur Folge, dass die GRV den Lebensstandard im Alter nicht mehr sichern kann. Beschäftigte sollen privat vorsorgen, um die Sicherungslücke zu schließen. Eine Stärkung der GRV und ein Ausbau zur Erwerbstätigenversicherung wäre aber der effektivste Weg, um eine weitgehende Statussicherung für alle zu gewährleisten. Das Beispiel Österreich zeigt, dass eine leistungsfähige Rentenversicherung auch im demografischen Wandel möglich ist – und auch im Interesse der heutigen Rentner und Beitragszahler.

Programm

Alterssicherung heute und morgen: Probleme und Lösungen
Dr. Magnus Brosig, Arbeitnehmerkammer Bremen

Modell Österreich – leistungsfähige Rentenversicherung für alle Generationen
Dr. Josef Wöss, Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Diskussion mit:
Christoph Ehlscheid, Bereichsleiter Sozialpolitik, IG Metall-Vorstand
Dr. Gisela Färber, Universität Speyer
Dr. Josef Wöss, Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Moderation

Peer Rosenthal, Arbeitnehmerkammer Bremen   


Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten:
Kirsten Hachmeyer
0421.36301-985
hachmeyer@arbeitnehmerkammer.de oder über den unten stehenden Anmeldelink

 



Donnerstag, 27. April 2017
16 - 18 Uhr

 

Arbeitnehmerkammer Bremen
Kultursaal
Bürgerstraße 1
28195 Bremen




Informationen zu den Veranstaltungen:
Dr. Magnus Brosig, Arbeitnehmerkammer Bremen
0421.36301-971
brosig@arbeitnehmerkammer.de



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Weitere Informationen:
 

Veranstaltungsreihe "Wie weiter mit der Rente?"

Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung sind deutlich eingeschränkt und die Regelaltersgrenze angehoben worden. Zentrales Ziel dieser neuen Alterssicherungspolitik ist die Begrenzung der Sozialversicherungsbeiträge, um die Lohnnebenkosten auch im demografischen Wandel zu stabilisieren.

 

Um die entstandene Sicherungslücke zu schließen, sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verstärkt kapitalgedeckt vorsorgen. Doch trotz staatlicher Förderung bleibt das „Drei-Säulen-Modell“ mit privater und betrieblicher Vorsorge unzureichend. Zudem werden die Kosten einseitig auf die Beschäftigten verlagert, während die Arbeitgeber finanziell entlastet werden. Verlierer der Reformen sind damit nicht nur die heutigen Rentner, sondern gerade auch die derzeitigen Beschäftigten.

 

In der Veranstaltungsreihe „Wie weiter mit der Rente?“ wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Gewerkschaften und Verbänden zentrale Fragen der Alterssicherungspolitik diskutieren:

  • Wie kann die gesetzliche Rente auch zukünftig wirksam den Lebensstandard sichern?
  • Welche Herausforderungen ergeben sich mit Blick auf Altersarmut und wie ist die Rentenversicherung darauf auszurichten?
  • Welche Zukunft hat der Ruhestand und wie ist der Übergang aus dem Erwerbsleben zu gestalten?