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Interessenvertretung von Frauen im Betrieb ist ein weiterer Themenschwerpunkt im Bereich Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik der Arbeitnehmerkammer.

Darunter fallen sowohl die Arbeit von Betriebs- und Personalrätinnen für Frauen, als auch die von Frauenbeauftragten sowie die verschiedenen Formen von Frauen-Gleichstellungsförderung im Betrieb, sei es auf gesetzlicher Grundlage, sei es auf der Basis von betrieblichen Vereinbarungen und Maßnahmen.

Ein Forschungsprojekt „Frauen in Betriebsräten" hat Anteil und Arbeitsweise von Frauen in der Betriebsratsarbeit nach der Reform des Betriebsverfassungsgesetzes 2001 untersucht. Zunächst ist mit quantitativen Methoden der Frage nachgegangen worden, ob sich der Frauenanteil in den Betriebsräten durch die neue Minderheitengeschlechtsquote im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), die in der Betriebsratswahl 2002 erstmals zur Anwendung kam, erhöht hat.
In einem zweiten Schritt soll mit qualitativen Methoden erhoben werden, ob und gegebenenfalls wie sich Themenwahl und Arbeitsweise in den Betriebsräten dadurch verändert haben.

Zu Fragen der Organisationsmotivation von Frauen und Männern, ein Amt in der betrieblichen Interessenvertretung zu übernehmen, besteht ein Diskussions- und Kooperationszusammenhang mit dem iaw - Institut Arbeit und Wirtschaft (Andre Holtrup) und der aap - Akademie für Arbeit und Politik (Erhard Tietel).


Weitere Informationen:
 

15.02.11 Als Arbeit kaum wahrgenommen
ILO kämpft für mehr Rechte von Hausangestellten.


Kleiner Check für die betriebliche Praxis: Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung - geschlechtersensibel?
(pdf, 25.7 KB)
Autor: Netzwerk Gender in Arbeit und Gesundheit

Buchhinweis: "Arbeit und Gesundheit: geschlechtergerecht?! Präventive betriebliche Gesundheitspolitik aus der Perspektive von Männern und Frauen." Info-Flyer (pdf, 48 KB)