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Ob in stationären oder ambulanten Kranken- und Pflegeeinrichtungen: die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten haben sich in den vergangenen Jahren kontonuierlich verschlechtert. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Pflegeversicherung sind die gesetzliche und finanzielle Grundlage dieser Branche.

Privatisierung, Nichteinhaltung von Traifverträgen und Mehrarbeit bei weniger Geld sind Entwicklungen der letzten Jahre. Den Preis der finanziellen, zeitlichen und gesundheitlichen Ausbeutung und Selbstausbeutung zahlen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Stress und Krankheit. Parallel dazu nimmt die gesellschaftliche Wertschätzung weiter ab. Politik ist daher aufgefortdert, sich nach ihren Möglichkeiten um Beschäftigungsbedingungen und Imagepflege dieser Branche zu kümmern. Denn eine hochwertige Pflege für die wachsende Zahl älterer Menschen ist ein entscheidender Faktor für die Attraktivität einer Stadt. Im Land Bremen erhalten knapp 20.000 Menschen Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz.

Nahezu 3.000 Pflegekräfte arbeiten derzeit in den 120 ambulanten Diensten, nahezu 5.000 Beschäftigte sind in Pflegeheimen tätig. Ambulante und Heimpflege sind damit von hoher wirtschaftlicher und beschäftigungspolitischer Bedeutung. Aufgrund des demografischen Wandels unserer Gesellschaft wird sich der Bedarf an personenbezogenen ambulanten und stationären Dienstleistungen weiter erhöhen.

Für den Bereich der Krankenhäuser werden 2007 insgesamt knapp 1.700 Ärztinnen und Ärzte in Bremen ausgewiesen. Das nichtärztliche Personal in dem bremischen Krankenhäusern stagniert zwischen 1994 und 2007 bei etwa 10.600 Personen. Derzeit wird Personal in Krankenhäusern abgebaut.


Aktuelles:
 

Neu: Familienpflegezeit für Beschäftigte
19.12.11 Info der Arbeitnehmerkammer
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Personalnot in der Pflege
30.06.11 Beschäftigung und Ausbildung im Gesundheitswesen sichern
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Gesundheitsschutz in der Pflege

Projekt ›ProAktiv!‹ unterstützt Betriebe und Arbeitnehmervertretungen.
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Unsere Gesundheitsttipps:
 

Beruf und Pflege miteinander vereinbaren (pdf, 531 KB)

Weitere Informationen:
 

AMBULANTE PFLEGE

Situation der Beschäftigten in den ambulanten Pflegediensten, Bericht (pdf, 485 KB)

Gesund bleiben in der Pflege - Die Situation der Beschäftigten in den ambulanten Pflegediensten im Land Bremen, Präsentation zum Bericht (pdf, 179 kb)

Frauen in den ambulanten Diensten der Haus- und Krankenpflege im Land Bremen, Bericht in: Frauengesundheitsbericht Bremen, hrsg. vom Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, 2001 (pdf, 647 KB)

KRANKENHÄUSER

Zur Umwandlung der kommunalen Krankenhausbetriebe und zur zukünftigen Struktur der Krankenhausversorgung in Bremen. Ausgangslage und Zielvorstellungen. Autoren: Carola Bury & Bernd Strüßmann, März 2003 (pdf, 262 KB)

Aderlass beim Personal. Krankenhausfinanzierung in der Krise. aus: BAM 7/08 (pdf 52 KB)

VEREINBARKEIT BERUF UND PFLEGE

Zerreißprobe Pflege. Pflege und Beruf vereinbaren, wie geht das? (pdf, 880 KB)
Autoren: Carola Bury (Arbeitnehmerkammer Bremen),
Vortrag bei der Messe Bremen am 9. Mai 2011 [FORUM.MESSE / VORSORGE.PFLEGE.BEGLEITUNG.ABSCHIED.TRAUER]

Zerreissprobe Pflege. Beruf und Pflege vereinbaren. aus: BAM 5/08 (pdf, 65.4 KB)


Der Runde Tisch Pflege bietet Betrieben aus dem ambulanten und stationären Bereich praxisnahe Informationen und einen fundierten Erfahrungsaustausch, Praxishilfen und Unterstützungsangebote zu Fragestellungen von Arbeit und Gesundheit.